Resilienz – ein „Nice-to-have“?

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Resilienz im Mama-Alltag

Warum Resilienz für Mütter immer wichtiger wird:

Zwischen Job, Familie, Mental Load und eigenen Ansprüchen bleibt für viele (berufstätige) Mütter kaum Luft zum Durchatmen. Der Spagat zwischen Arbeit und Familie ist nicht nur organisatorisch herausfordernd – er wirkt sich messbar auf Stresslevel, Schuldgefühle und die mentale Gesundheit aus. Aktuelle Studien zeigen: Resilienz ist hier kein Luxus, sondern ein entscheidender Schutzfaktor.

Dauerstress zwischen zwei Rollen:

Der DJI-Kinderbetreuungsreport (2023) sowie die Zukunftsstudie Vereinbarkeit (2025) machen deutlich, wie stark Eltern – insbesondere Mütter – durch strukturelle Rahmenbedingungen unter Druck geraten: fehlende Betreuungsplätze, unflexible Arbeitszeiten, mentale Dauerverantwortung. Viele Frauen erleben dabei einen permanenten Work-Family-Conflict: das Gefühl, in keiner Rolle „genug“ zu sein – weder als Mutter noch im Job.

Resilienz wirkt – und schützt die mentale Gesundheit

Eine aktuelle Studie von Cavagnis et al. (2025) zeigt: Resilienz kann die negativen Effekte des Work-Family-Conflicts deutlich abpuffern:


Resiliente Mütter

  • erleben weniger Stress
  • empfinden weniger Schuldgefühle
  • sind besser geschützt vor moralischen Verletzungen (z. B. das Gefühl, eigenen Werten nicht gerecht zu werden)
  • bleiben psychisch stabiler, auch wenn äußere Belastungen bleiben

Resilienz ist kein „Nice-to-have“, sondern ein Schlüsselfaktor

Resilienz hilft also genau dann, wenn man sich innerlich zerrissen fühlt – zwischen „Ich möchte für mein Kind da sein“ und „Ich will im Job meinen Ansprüchen gerecht werden“.

Die gute Nachricht: Resilienz ist trainierbar.

Sie lässt sich stärken durch:

  • gezielte Resilienz-Trainings
  • Mentale Gesundheitsprävention
  • Selbstfürsorge (realistisch statt perfekt)
  • klare Grenzen & Erwartungsmanagement
  • unterstützende Arbeitsbedingungen (z. B. flexible Arbeitszeiten, Verständnis für Care-Arbeit)

Fazit: Resilienz bedeutet nicht: Alles aushalten müssen.
Sondern: innerlich stabil bleiben, während man äußere Spannungen navigiert.

Und genau deshalb ist sie alles – nur kein Nice-to-have.

Dein nächster Schritt

Wenn Du lernen möchtest, Deine Resilienz gezielt aufzubauen – individuell, alltagsnah und ohne Selbstoptimierungsdruck – begleite wir Dich gern dabei:

Starke Mamas. Gelassener Alltag. Resilienz-Workshop!

„𝘡𝘸𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘔𝘦𝘦𝘵𝘪𝘯𝘨𝘴 𝘶𝘯𝘥 𝘔𝘢𝘵𝘩𝘦𝘣𝘶𝘤𝘩. 𝘡𝘸𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘒𝘪𝘵𝘢-𝘈𝘯𝘳𝘶𝘧 𝘶𝘯𝘥 𝘒𝘶𝘯𝘥𝘦𝘯𝘵𝘦𝘳𝘮𝘪𝘯. 𝘡𝘸𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘮 𝘈𝘯𝘴𝘱𝘳𝘶𝘤𝘩, 𝘱𝘳ä𝘴𝘦𝘯𝘵 𝘪𝘮 𝘑𝘰𝘣 𝘻𝘶 𝘴𝘦𝘪𝘯 – 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘦𝘮 𝘞𝘶𝘯𝘴𝘤𝘩, 𝘻𝘶𝘩𝘢𝘶𝘴𝘦 𝘶𝘯𝘥 𝘧ü𝘳 𝘥𝘪𝘦 𝘒𝘪𝘯𝘥𝘦𝘳 𝘢𝘭𝘭𝘦𝘴 𝘳𝘪𝘤𝘩𝘵𝘪𝘨 𝘻𝘶 𝘮𝘢𝘤𝘩𝘦𝘯.“

Workshopleitung: Prof. Dr. Verena Hofmann, Psychologin, Trainerin und selbst Mama von zwei Jungs

Quellen:

Cavagnis, L., Fincham, F., Kröger, C., Barni, D., & Paleari, F. (2025). Work-Family Conflict and Moral Injury Among Working Mothers: Is Moral Resilience a Protective Factor?. Psychological reports, 332941251399153 . https://doi.org/10.1177/00332941251399153.

https://www.bundesverband-vereinbarkeit.de/studie-vereinbarkeit-2025/

https://www.dji.de/fileadmin/user_upload/dasdji/publikationen/Broschueren_2025/DJI-Kinderbetreuungsreport_2023_Studie6_Vereinbarkeit.pdf